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 | Die Sachsendreier |
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Die Gruppe "SachsenDreyer" aus Cottbus besteht seit etwas mehr als einem Jahr. Sylvia Burza, Matthias Greupner und Matthias Härtig waren in den Jahren zuvor an verschiedenen Bühnen in Deutschland tätig, bevor sie sich bei ihrem gemeinsamen Engagement an der "TheaterNativeC" in Cottbus kennen lernten. Nach der Unterhaltungskomödie "Wer möchte nicht reich sein", der Lesung "Weibertexte und Männersongs" und einem Ausflug in die wendische Folklore mit der "Slawischen Hochzeit" im Gasthof Eichow kehrt die Gruppe zu ihren Ursprüngen, der schauspielerischen Interpretation von Liedern und Musikstücken, zurück - tatkräftig unterswtzt von alten Bekannten, z. B. von Frau Hunger und Herrn Schlotter, welche das Stammpublikum schon in früheren Arbeiten von "SachsenDreyer" lieb gewinnen konnte. Und doch ist Manches anders, in dieser neuen musikalischen Revue. Mehr als zuvor wird diesmal dem Volk aufs Maul geschaut und das im wahrsten Sinne - denn furs Programm "Schnorrer, Penner, schräge Narren" nutzt SachsenDreyer ausschließlich Volkslieder (von der Minne bis zum Küchenlied). Den volkstümlichen Musikanten um Carmen Nebel oder Florian Silbereisen wollen die drei Sachsen dabei aber keine Konkurrenz machen, ihnen geht es um die Neuentdeckung bekannten und weniger bekannten Volksliedgutes, um die schauspielerische oder kabarettistische Umsetzung alter Texte und Melodien. Wer die Gruppe kennt, weiß, dass die Darsteller dabei vor keiner, noch so "schrägen" Interpretation zurückschrecken, keinen Gag auslassen und auf die tatkräftige Mitwirkung des Publikums bauen. Ort des Geschehens ist das "Amt und Archiv für offene Musikfragen". Dort arbeiten, von der Welt fast vergessen, drei nimmermüde Gestalten (die letzten verbliebenen Kräfte des Amtes) an der Bewältigung unseres musikalischen Erbes. Fast alle Fragen sind geklärt, alle Kartons und Kisten gesichtet: der Inhalt geordnet und archiviert, bis auf einen Themenkreis, eine große Kiste - die gilt es noch zu erkunden, zu ordnen ... Nun wandeln die drei Helden durch die Welt deutscher Lieder, begegnen Liebesleid und Liebeslust, dem Spott der Handwerker und Studenten, alten Rittern und anderen seltsamen Gestalten, sogar die Herrschaften von der Mafia betreten eines Tages das Büro - und natürlich gibt's auch noch ein uberraschendes Finale. Wer miterleben will, was dabei noch alles so zu Tage tritt, welche weiteren Uberraschungen die drei Helden bei ihrem Tun erleben, der konnte sich am 24. 06. 2006 im "Alten E-Werk" Forst davon überzeugen.
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